
ab ca. 8–12 Wochen: erste kurze Übungen zu Hause
ab 4–6 Monaten: richtiges Ringtraining möglich
ab 6 Monaten: erste Teilnahme an Ausstellungen (Jüngstenklasse)
1. Ruhig stehen. Der Hund lernt: gerade zu stehen, sich anfassen zu lassen, ein paar Sekunden ruhig zu bleibe
2. Zähne zeigen. Der Hund sollte lernen: Maul ruhig öffnen lassen, Zähne zeigen ohne sich zu wehren
3. Laufen im Trab, locker an der Showleine, nicht ziehen oder springen, gleichmäßiger Trab
4. Anfassen lassen, der Richter kontrolliert: Körper, Rücken, Rute, bei Rüden die Hoden. Der Hund muss das ruhig akzeptieren.
Welpen: 1–2 Minuten Übungen, mehrmals täglich. Junghunde: 5–10 Minuten Training. Viele besuchen auch ein professionelles Ringtraining.
Der Australian Cattle Dog ist sehr intelligent und aktiv.
Wenn er früh lernt: ruhig zu stehen, sich zu konzentrieren, korrekt zu laufen, ist er später im Ring viel entspannter und erfolgreicher.
Wir empfehlen, eine Ausstellung zunächst als Gast mit Hund zu besuchen. Dies gibt Ihrem Hund die Möglichkeit, die Umgebung und die besondere Atmosphäre kennenzulernen.
Eine rechtzeitige Anreise am Tag der Schau ist empfehlenswert, um die nötigen Formalitäten stressfrei zu erledigen. Nutzen Sie die Zeit vor dem Richten, damit sich Ihr Hund an die Atmosphäre gewöhnen und den Ausstellungsring vorab in Ruhe inspizieren kann.
Bitte wahren Sie im Ring, stets einen angemessenen Sicherheitsabstand zum Vordermann. Besonders beim gemeinsamen Traben in der Gruppe ist Rücksicht geboten, da einige Hunde – primär Rüden – sensibel auf Distanzunterschreitungen reagieren können.
Es gibt folgende Klassen (getrennt nach Hündinnen und Rüden):
Die für die Schau gemeldeten Hunde werden dem Zuchtrichter präsentiert und einer Einzelbewertung unterzogen.
Die Bewertung in der Jüngstenklasse stellt eine Zukunftsprognose dar, da sich der Hund noch im Wachstum befindet.
Vorzüglich (V) – höchste Bewertung. Diese Bestnote bleibt Hunden vorbehalten, die den Rasse-Standard nahezu perfekt verkörpern. Sie bestechen durch eine exzellente körperliche Verfassung, ein souveränes und harmonisches Auftreten sowie eine beeindruckende Ausstrahlung, die wahre ‚Klasse‘ und Haltung widerspiegelt.
Sehr gut (SG) – Diese Note erhalten Hunde, die dem Rassestandard in hohem Maße entsprechen. Voraussetzungen sind harmonische Proportionen, ein typgerechtes Erscheinungsbild sowie ein erstklassiger Pflege- und Gesundheitszustand.
Gut (G) – Diese Note erhalten Hunde, die zwar die typischen Merkmale ihrer Rasse verkörpern, aber sichtbare Mängel aufweisen.
Genügend (Gnd) – Diese Bewertung wird vergeben, wenn ein Hund zwar die grundlegenden Merkmale seines Rassetyps aufweist, jedoch deutliche Mängel in den rassetypischen Eigenschaften zeigt oder Defizite in der körperlichen Gesamterscheinung aufweist.
Disqualifiziert (Disq) – Diese Bewertung wird vergeben, wenn der Hund in einem der folgenden Punkte erhebliche Mängel aufweist:
Es werden grundsätzlich nur die ersten vier Hunde platziert, sofern diese mindestens die Formwertnote „sehr gut“ erhalten haben. Anwartschaften kann ein Hund nur erhalten, wenn er mit der Formwertnote „vorzüglich“ (V) bewertet wurde.
Zusätzliche Bezeichnungen für alle Klassen:
o.B. = ohne Bewertung, für Hunde, denen keine der o. g. Formwertnoten zuerkannt werden konnte. Z.B. dann, wenn der Hund nicht läuft, ständig am Aussteller hochspringt oder ständig aus dem Ring will, so dass Gangwerk und Bewegungsablauf nicht beurteilt werden kann oder wenn der Hund dem Zuchtrichter ständig ausweicht, so dass z.B. die Kontrolle von Gebiss, Gebäude, Haarkleid, Rute oder Hoden nicht möglich ist oder wenn sich am vorgeführten Hund Spuren von Eingriffen oder Behandlungen feststellen lassen, die einen Täuschungsversuch wahrscheinlich machen. Das gilt auch, wenn der Zuchtrichter den begründeten Verdacht hat, dass ein operativer Eingriff am Hund vorgenommen wurde, der über die ursprüngliche Beschaffenheit hinwegtäuscht (z.B. Lid-, Ohr-, Rutenkorrektur) oder der Zuchtrichter einen für ihn zweifelhaften Befund feststellt. Der Grund für die Beurteilung „Ohne Bewertung“ ist im Richterbericht anzugeben.
zg = zurückgezogen, gilt ein Hund, der vor Beginn des Bewertungsvorganges aus dem Ring genommen wird.
ne = nicht erschienen, gilt ein Hund, der nicht zeitgerecht im Ring vorgeführt wird.
Wenn die Einzelbewertungen innerhalb einer Klasse abgeschlossen sind, erfolgt die Platzierung der vier besten Hunde (Platz 1 bis 4). Voraussetzung für eine Platzierung ist die Mindestnote „sehr gut“. Zur abschließenden Beurteilung lässt der Richter die Gruppe üblicherweise ein bis zwei Runden im Ring laufen. Die jeweiligen Klassensieger haben zudem die Chance auf Titel-Anwartschaften (z. B. Dt. Ch. VDH), sofern sie mit der Bestnote „vorzüglich“ bewertet wurden.
Hunde, die eine Anwartschaft auf den Deutschen Champion (VDH) erhalten haben, treten im nächsten Schritt getrennt nach Geschlecht und Klasse gegeneinander an, um das CAC oder das CACIB zu gewinnen. Zusätzlich werden auf zahlreichen Ausstellungen regionale Tagestitel wie „Landessieger“, „Clubsieger“ oder „Bundessieger“ direkt an die erstplatzierten Tiere verliehen.
Sobald das Richten der Rüden und Hündinnen abgeschlossen ist, werden die jeweiligen Sieger ermittelt. Diese konkurrieren im großen Finale um den Titel ‚Best of Breed‘ (BOB). Hierfür werden der beste Rüde und die beste Hündin gemeinsam mit dem besten Veteranen sowie den erstplatzierten Junghunden erneut dem Richter vorgeführt.
Nach dem Sieg als Rassebeste (BOB) tritt der Australian Cattle Dog, auf internationalen Ausstellungen, im Ehrenring gegen die anderen Gewinner der FCI-Gruppe 1 an, um sich einen der begehrten Plätze auf dem Best in Group (BIG) Podest zu sichern.
Gerne stehen wir Ihnen für Anfragen bezüglich eines bevorstehenden und aktuellen Wurfes zur Verfügung, und beantworten zeitnah Anfragen über das Kontaktformular, per E-Mail oder rufen Sie gerne zurück.
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